Marinela Cosic, Brosche, Silber, Stahl, Abschlussarbeit 2013Carolina Lutz, Halsschmuck, Silber, Stahl, Abschlussarbeit 2013Viviana Schultz-Wittner, Brosche, Silber, Stahl, Abschlussarbeit 2013Corinne Forsman, Ohrschmuck, Gold, Titan, Abschlussarbeit 2013Eva Hanak, Puderdose, Silber, Abschlussarbeit 2013Eva Ulm, Brosche, Eisen geschwärzt, Aluminium, Magnet, Abschlussarbeit 2013Elisabeth Bernlochner, Schließe, Silber, Gold, Abschlussarbeit 2013Eva Ullrich, Brosche, Silber, Kupfer, Eisen, 2013 (1. Ausbildungsjahr)Max Leuchtenberger, Brosche, Silber, Eisen, 2013 (1. Ausbildungsjahr)Angela Rippel, Brosche, Silber, Kupfer, Eisen, 2013 (1. Ausbildungsjahr)Franziska Paintner, Brosche, Silber, Kupfer, Eisen, 2013 (1. Ausbildungsjahr)David Rauch-Saavedra, Brosche, Silber, 2012, 2.Preis schulinterner Dannerwettbewerb (3. Lehrjahr)Lena Untersehr, Halskette, 2012, Silber (1. Ausbildungsjahr)Christine Grigat, Brosche, 2012, Silber, Stahl, Gummi (3. Lehrjahr)Lina Schaller, Brosche, 2012, Silber vergoldet, Stahl (3. Lehrjahr)

Goldschmiede

Die Ausbildungsdauer zum Goldschmied beträgt 3 Jahre und endet mit der Abschlussprüfung zum staatlich geprüften Goldschmied. Der Abschluss ist dem Gesellenbrief des Handwerks gleichgestellt.

Die Gold- und Silberschmiede erhalten im ersten Lehrjahr gemeinsamen fachpraktischen und theoretischen Unterricht. In diesem Orientierungsjahr werden die Schülerinnen und Schüler am Beispiel selbst entworfener Werkstücke an die grundlegenden Metallbearbeitungstechniken wie Sägen, Feilen, Löten, Schmieden und Gießen herangeführt.

Entsprechend der persönlichen Neigung und Entwicklung entscheiden sich die Auszubildenden gegen Ende des ersten Jahres in welche Fachrichtung sie sich spezialisieren wollen.

Die Ausbildung zum Goldschmied beinhaltet die Anfertigung von Schmuck und kleineren Objekten, wie Dosen und Flakons.

Aufbauend auf die erlernten Grundfertigkeiten werden im zweiten und dritten Lehrjahr Techniken wie Fassen, Emailieren, Filigran und Schweißen am Beispiel komplexerer Werkstücke aus Gold und Silber vermittelt. Die Auszubildenden lernen ein großes Spektrum an differenzierten technischen Lösungen für Verschlüsse und sonstige Mechaniken kennen.

Über alle drei Ausbildungsjahre hinweg ist es unser Ziel, den Schülerinnen und Schülern anhand von interdisziplinären Projekten neben einer soliden handwerklichen Ausbildung auch die Fähigkeit zur guten Gestaltung zu vermitteln.

Gestaltungs- und Fachpraxislehrer betreuen gemeinsam die Entwürfe der Schülerinnen und Schüler. Der Entwurfsprozess wird methodisch von der ersten Skizze über Arbeitsmodelle bis zum fertigen Werkstück begleitet und macht die Auszubildenden mit unterschiedlichen gestalterischen Ansätzen vertraut. Die Projektarbeit bietet genügend Raum zum freien Experiment mit neuen Materialien und neuen Techniken. So können die Schülerinnen und Schüler dabei eigene gestalterische Interessen entdecken und entwickeln.

Über die Sache motiviert erfahren sie so die Wichtigkeit sorgfältiger Planung und die Notwendigkeit präziser Durchführung. Es soll das Bewusstsein sensibilisiert werden, dass neben der handwerklichen Kompetenz eine gute Gestaltung unabdingbar für eine erfolgreiche berufliche Existenz ist.

Die interdisziplinäre Verknüpfung der einzelnen Gewerke und die offenen Werkstätten nach Unterrichtsende ermöglicht allen Auszubildenden einen Einblick in die artverwandten Berufe und deren Techniken.